Was ist MUTE

Imagefoto Musik am Krankenbett Fotograf Horst Gundelach
Musik am Krankenbett, Foto: Horst Gundelach
MUTE steht für Musik und Teilhabe. Im Englischen bedeutet es „still“. Um Beethoven wurde es still, als sich seine Taubheit mehr und mehr durchsetzte. Immer weniger und immer schwieriger konnte er an gesellschaftlichen Prozessen teilnehmen. Trotzdem schuf er in dieser Periode Werke, die zu den beeindruckendsten seines Oeuvres zählen.
Mit dem Projekt MUTE realisiert die Beethoven Academy ganzjährig Teilhabe und Begegnung von Menschen mit verschiedenen Hintergründen: durch, mit und bei Musik.
Verantwortlich für MUTE sind:
Prof. Christian Brunnert, ehemaliger Solocellist des Beethovenorchesters Bonn und künstlerischer Leiter und Berater des Projektes
Torsten Schreiber, Intendant der Beethoven Academy, Initiator des Projektes
Susanne Gundelach, Koordinatorin des Projektes, mit TEAM
Partner des Projektes sind:
DRK Schwesternschaft Bonn e.V., Bonn-Poppelsdorf, Venusbergweg 17b,  mit diversen Einrichtungen (Maria von Sodenheim, Tagespflege etc.)
Haus Offene Tür Dürenstrasse e.V., Bad Godesberg,
AWO Ortsverein Bonn Stadt e.V.,  betreute Wohnanlage für Senioren Lotte-Lemke-Haus in Tannenbusch
UNIKLINIKUM Bonn Venusberg, verschiedene Stationen und öffentliche Konzerte
1. Musik in besonderen Kontexten und Einrichtungen
Die Begegnung mit Musik bei besonderen Konzerten und in besonderen Kontexten garantiert Zugänge zu neuen oder zu verlorenen gegangenen Sphären. Aufgrund seiner Erfahrungen ist es dem Bonner Cellisten Professor Christian Brunnert wichtig, im Kontext der Begegnungskonzerte mit den Anwesenden ins Gespräch zu kommen, etwas über ihr Leben zu erfahren, Lieblingsmusiken zu erfragen und ggf. zu spielen. In den Konzerten wird durch die Musik Kontakt und Austausch auf ganz eigene Art ermöglicht. Die Besucher werden in oft neue Prozesse eingebunden, haben Teil an den Welten der Musik, können positive Bestätigung und emotionale Aktivierung erfahren.
Professor Brunnert will in die Konzerte auch seine Schüler einbinden, die damit ebenso Zugänge zu für sie ungewohnte Kontexte erfahren und mehr soziale Kompetenz erlangen können.
Da Professor Brunnert in Bonn wohnt und in Köln lehrt, kann dieses Projekt ganzjährig durchgeführt werden und ist nicht an punktuelle Konzertengagements, Besuche von Musikern in der Region oder an Festivals gebunden.
Susanne Gundelach hat durch ihre jahrelange Arbeit für den Hospizverein Bonn einen großen Pool von Musikerinnen und Musikern, die hier ebenfalls angefragt werden.
Torsten Schreiber hat durch seine Konzertreihen Kontakt zu vielen auch international konzertierende Musikerinnen und Musikern, die er für das Projekt begeistern wird.
2. „Musik am Krankenbett“ – Schirmherr: Ministerial-Direktor a.D. Dr. Dr. h.c. Barthold C. Witte
Eine bettlägerige Facebook-Freundin drückte gegenüber Torsten Schreiber im November 2017 ihr großes Bedauern darüber aus, nicht mehr LIVE klassische Musik genießen zu können. Torsten Schreiber war schnell klar, dass es vielen bettlägerigen Musikenthusiasten so gehen müßte. In Gesprächen mit Pflegediensten und Krankenhäusern wurde ihm der Bedarf schnell deutlich. Die Musik soll zu den Menschen gebracht werden, deren Mobilität stark eingeschränkt ist und die deshalb nicht mehr zu öffentlichen Konzerten oder auch zu kulturellen Angeboten in Pflegeeinrichtungen kommen können.
Interessierte bzw. deren Angehörige wenden sich bitte an Susanne Gundelach (susanne@gundelach-bonn.de, Tel 0228 95 22 80).
Musiker
Professor Christian Brunnert und seine Schüler, das Künstlerteam von Susanne Gundelach aus ihrer Tätigkeit für den Hospizverein und die Musikerkontakte von Torsten Schreiber.
Spenden sind für diese Projekt unerläßlich. Wichtig: Alle arbeiten ehrenamtlich seitens der Beethoven Academy dafür. Allerdings soll Musikstudentinnen und Musikstudenten möglichst eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden.
Spendenkonto der Beethoven Academy:
 IBAN DE65 6001 0070 0957 4137 03 – Stichwort MUTE.
Spenden an die Beethoven Academy sind nach § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. (n) 5 AO steuerlich abzugsfähig.