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MUTE 4 – Musik und Teilhabe.

Mittwoch, 5. Septeember 2018, 15.00 Uhr

Lotte-Lembke-Haus, Liegnitzer Straße 14, 53119 Bonn

Hermann Hergarten, der bekannte Bonner Drehorgelspieler ist spontan für eine erkrankte Sopranistin eingesprungen, damit das dritte Konzert von MUTE im Lotte-Lemke-Hauses in Bonn-Tannenbusch stattfinden konnte.

Drei Drehorgeln brachte Hermann mit, um kenntnisreich über die Kunst des Drehorgelspiels und die unterschiedlichen Klangwerte berichten zu können.

Zu Beginn als Hommage an Beethoven, dem größten Sohn der Stadt Bonn, dessen Romance in F-Dur. Dazu zeigte Hermann Bilder vom alten Bonn, würzte sie mit Anekdoten und beklagte den Zustand des alten Bonner Friedhofs und der Ehrengräber der Mütter von Beethoven und Schiller und vieler anderer Berühmtheiten.

Dann ging es weiter mit Kompositonen von Mozart, Verdi, Vivaldi und Bach, den der Künstler besonders verehrt „Jesus bleibet meine Freude“.

Vivaldis Leben und auch Beethovens Liedchen vom „Murmeltier“ zeigten nach Hermanns Meinung, wie wichtig es ist, sich um soziale Nöte zu kümmern.

Dann Edith Piafs Lebensresümee „Non, je ne regrette rien..“ und alle stimmten ein.

Als Zugabe der fröhliche Ungarische Tanz Nummer 5 von Brahms..

Große Begeisterung!

Als Dankeschön für diese beeindruckende musikalische und historische Darbietung des Bonner Drehorgelkünstlers Hermann Hergarten sang der Seniorenchor die „Ode an die Freude“ mit einem eigengestalteten Text.

Susanne Gundelach

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